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Beiträge

Ein Wendepunkt im Ausbildungssystem: Lernen statt Sortieren

Die Schweiz ist stolz auf ihr Ausbildungssystem.
Zu Recht. Das duale Modell gilt international als Vorbild. Praxisnah, durchlässig, leistungsfähig. Ein System, das Jugendlichen früh Verantwortung zutraut und Unternehmen qualifizierten Nachwuchs sichert.

Gerade deshalb lohnt es sich hinzuhören, wenn dieses System beginnt, sich selbst zu widersprechen.

Denn manchmal zeigen sich strukturelle Probleme nicht in Statistiken, sondern in Vorträgen. In Aussagen. In Selbstverständlichkeiten, die nicht mehr hinterfragt werden.

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Wenn ein Brotpreis zeigt, dass ein System an seine Grenze kommt

Heute bin ich auf einen Artikel aufmerksam gemacht worden, der mich unmittelbar angesprochen hat – nicht, weil er überraschend wäre, sondern weil er etwas sichtbar macht, das im Hintergrund schon lange wächst.
Aldi verkauft in der Schweiz ein 500-Gramm-Brot für 99 Rappen:
https://www.tagesanzeiger.ch/aldi-brot-fuer-99-rappen-was-steckt-hinter-dem-tiefpreis-328014626897

Für mich ist dieser Artikel nicht nebensächlich.
Er ist bedeutend.
Er zeigt an einem einzigen Produkt, wie tief der Wandel reicht, über den wir heute sprechen müssen.

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Sprache, Motivation und der Umgang mit „Schwächen“

Nicht die vermeintliche Schwäche entscheidet über den Weg eines Kindes, sondern die Art, wie Erwachsene damit umgehen.

Worte prägen mehr als Noten. Wie Lehrkräfte mit „Lernschwächen“ umgehen, entscheidet über Motivation, Selbstbild und Freude am Lernen – für Kinder und auch für ihre Eltern.

Schule ist nicht nur ein Ort des Lernens,

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Wenn die Industrialisierung sich selbst abschafft

Wir leben in einem Paradox: Wir arbeiten so viel, um einen Lebensstandard zu sichern, von dem wir längst wissen, dass er uns später nicht tragen wird. Renten und Pensionskassen geraten ins Wanken, während wir unsere gesündesten Jahre damit verbringen, Zeit und Energie in Tätigkeiten zu investieren, deren Sinn wir selbst hinterfragen.

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Teil 1 – Was wäre, wenn Bildung nicht länger mit Reproduktion verwechselt würde?

Vor Kurzem sprach ich mit einer Bekannten aus Deutschland.
Sie erzählte mir, dass in Baden-Württemberg wieder Zugangstests fürs Gymnasium eingeführt wurden.
Ich lebe in der Schweiz und hatte das gar nicht mitbekommen.
Für sie klang das zunächst gar nicht so falsch – vielleicht sogar sinnvoll, um die Entscheidung strukturierter zu gestalten.
Aber das Gespräch brachte mich ins Grübeln:
Was sagt es über ein Bildungssystem aus, wenn Kinder im Alter von zehn Jahren durch Tests sortiert werden?
Und was bedeutet das – nicht nur für einzelne Kinder, sondern für unsere Gesellschaft insgesamt?

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Teil 2 – Warum wir neu denken müssen, wenn wir wirklich wachsen wollen.


Im ersten Teil ging es um den zunehmenden Druck in der Grundschule, um Tests, Empfehlungen – und um die Frage: Was macht das mit Kindern?

Doch das Thema reicht tiefer.
Denn je mehr man sich fragt, wie Bildung organisiert ist, desto mehr stellt sich auch die Frage:
Wofür überhaupt?
Für welche Gesellschaft? Für welches Menschenbild? Für welche Zukunft?

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System in Stillstand – warum uns Menschen fehlen, Haltung fehlt und KI nicht rettet

In vielen Unternehmen und Organisationen läuft scheinbar alles rund: Es gibt Strukturen, Prozesse, klare Zuständigkeiten. Entscheidungen werden getroffen, Projekte umgesetzt, Rollen besetzt. Aber wenn man genauer hinschaut, spürt man: Wirklich weiterentwickeln tun wir uns nicht.

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